Erste Fischadler zurück aus den Winterquartieren

Nebenjob als Frühlingsbote: Am 14. März wurde der erste zurückgekehrte Fischadler im Bereich des Krüselinsees gesichtet.

Fotoabbildung von zwei Fischadlern, einem im Horst, einem im Anflug © Axel Griesau
Fischadler (Pandion haliaetus) im Anflug auf Horst

Vorwiegend aus Afrika kehren die gefährdeten Langstreckenzieher nun wieder in ihre Brutgebiete im Naturpark Feldberger Seenlandschaft zurück. Mecklenburg-Vorpommern gilt als Hauptverbreitungsgebiet der Fischadler (Pandion haliaetus) innerhalb Deutschlands. 

Wie der Name nahe legt, stehen auf dem Speiseplan der Tiere fast ausschließlich Fische. Fischadler erspähen ihre Beute häufig von einem Ansitz oder dem sogenannten Rüttelflug aus. Ist ein Fisch entdeckt, stürzen sie blitzschnell in die Tiefe, tauchen teilweise komplett ins Wasser ein und greifen die Beute mit ihren scharfen Krallen. 

Im Naturpark Feldberger Seenlandschaft wurden 2025 sieben Revierpaare nachgewiesen. Doch nur drei Brutpaare konnten erfolgreich ein Junges aufziehen. Das Weibchen legt im Durchschnitt zwei bis drei Eier. Wie alle Adler sind auch Fischadler sehr störungssensible Tiere. Zu Horsten ist also unbedingt Abstand zu halten.



An den Seen des Naturparks können Fischadler jedoch regelmäßig bei ihren spektakulären Nahrungsflügen beobachtet werden.Ornithologische Bootsführungen mit Ranger  finden beispielsweise am 11. April und  am 09. Mai 2026 von Feldberg aus statt.